In der Großregion wurden 815 Befragungsergebnisse von angehenden Fachkräften gesammelt, um deren Kenntnisse über die Kinderrechte zu erfassen. Forscher*innen und Fachkräfte tauschten sich insbesondere zu diesem Thema bei einem Treffen aus, das im September in Metz im Rahmen des CAPACITI-Projekts organisiert wurde.
Die Rechte des Kindes stehen im Mittelpunkt des Interreg-Großregionsprojekts CAPACITI, an dem Partner*innen aus vier Ländern beteiligt sind. Diese trafen sich am Montag, den 22. September, in Metz in den Räumlichkeiten der Universität Lothringen im Rahmen der siebten Sitzung des Lenkungsausschusses.
Dieses Treffen bot zwei methodischen Partner*innen des Projekts die Gelegenheit, sich vorzustellen:
- Die CNAPE, der Verband der Kinderschutzverbände, bekräftigte ihr Interesse an dem von den Forscher*innen des IRTS behandelten Thema der unbegleiteten Minderjährigen (MNA). Das Thema der Rechte dieser Personengruppe ist für sie nach wie vor von großer Bedeutung, beschäftigt aber auch die Sozialarbeiter*innen, die sie begleiten.
- Die École des parents et des éducateurs de Lorraine (Schule für Eltern und Erzieher in Lothringen) kam auf die Gründung eines Hauses der Kinderrechte und ihre Absicht zurück, im Februar ein Kolloquium zur Sammlung von Kinderstimmen sowie im kommenden Mai einen Marsch für die Rechte des Kindes in Metz zu organisieren.
Schließlich wurde dieses Treffen mit einer gemeinsamen Arbeit am Inhalt künftiger Weißbücher fortgesetzt, die darauf abzielen, Kinder zur Wahrnehmung ihrer Rechte zu ermutigen.
Es wurden zahlreiche Ideen vorgeschlagen: Faktoren für die Nichteinhaltung wie Infantilismus, wie man Vorurteile gegenüber Kindern abbaut, Hindernisse auf Seiten der Eltern, die Frage der Kinder in ländlichen und/oder abgelegenen Gebieten und viele andere mehr...
Ein großes Dankeschön an die UR Interpsy für die Organisation dieses Tages.
