Das Ziel des CAPACITI-Projekts ist es, ein Dienstleistungsangebot zu entwickeln, das wirklich auf die Gegebenheiten vor Ort zugeschnitten ist. Um den Bedarf genau zu ermitteln, wurden im Frühjahr 2026 mehr als 300 Fachkräfte befragt, die täglich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.
Erwartungen, die vor Ort sehr präsent sind
Insgesamt wurden in Belgien, Deutschland, Frankreich und im Großherzogtum Luxemburg 316 Fachkräfte befragt, die in Bereichen wie Sozialarbeit, Pädagogik, Recht oder Medizin tätig sind. Diese halten die Einrichtung eines länderübergreifenden Kompetenzzentrums für Kinderrechte für sinnvoll.
Aus dieser Umfrage geht zudem hervor, dass Fortbildungen für Fachkräfte, die mit Kindern arbeiten, sowie die Einrichtung einer digitalen Plattform, die eine ganze Reihe von Ressourcen zur Verfügung stellt, zu den am meisten gewünschten Dienstleistungsangeboten gehören.
Für eine Online-Präsenz und Ansprechpersonen
90 % der Befragten äußerten den Wunsch, dass dieses Zentrum online verfügbar sein sollte. Der Wunsch, mit einem oder mehreren festangestellten Mitarbeiter*innen in Kontakt zu stehen, ist ebenfalls sehr ausgeprägt (84 %). Es ist zudem anzumerken, dass die Einrichtung regionaler Außenstellen gegenüber einem einzigen zentralen Standort in Luxemburg bevorzugt wird
Fundierte Kenntnisse, die vertieft werden müssen
Schließlich geben 87 % der an der Umfrage teilnehmenden Fachkräfte an, bereits von der UN-Kinderrechtskonvention gehört zu haben. Was ihre Kenntnisse dieser Rechte betrifft, bewerten sie sich selbst auf einer Skala von 1 bis 10 mit 7,55 (wobei anzumerken ist, dass diese Werte in allen vier Ländern relativ ähnlich ausfallen). In diesem Sinne müssen noch Schulungsmaßnahmen durchgeführt werden, damit alle Fachkräfte, die mit Kindern arbeiten, ein gutes Verständnis der UN-Kinderrechtskonvention haben.
Die Ergebnisse dieser Umfrage können vollständig heruntergeladen werden. Sie werden in die Umsetzung des Kompetenzzentrums einfließen. Fortsetzung folgt!
